Jun 20 2011

Sonntag, 20.06.10 Québec – Tadoussac (Kanada)

Wir verließen Québec heute bei Regenwetter. So schlimm war das nicht, da wir ja heute nach Tadoussac fahren wollten und somit eh einige Zeit im Auto verbringen mussten.

Doch als wir in St. Catherine ankamen um die Autofähre über den Saguenay Fjord zu nehmen und es auch dort noch regnete und einfach trist war, fanden wir das natürlich gar nicht toll. Bei Regen fuhren wir also in das malerische Örtchen Tadoussac ein, das bekannt ist für die Möglichkeit, Wale im St.Lorenz-Strom vom Ufer aus zu beobachten.

Im Internet hatten wir uns schon einen Überblick verschafft über Unterkünfte und in der Touri-Info , in welcher wir auf dem Weg hier her kurz angehalten hatten, haben wir auch ein Verzeichnis erhalten. Wir entschieden uns spontan in der “Auberge Madeleiene Fortier” nach einem Zimmer zu fragen und landeten damit mal wieder einen Glückstreffer. Carole, die Gastgeberin, ist unglaublich nett! trotz kleiner Verständigungsschwierigkeiten (hier spricht wirklich kein Mensch mehr Englisch) haben wir uns ein bisschen unterhalten und Carole freute es sichtlich, dass wir uns anstrengten und das halb in Vergessenheit geratene Schulfranzösisch hervorkramten. 69$ kostete die Nacht inkl. Tax und Frühstück. Nicht wenig, aber in Ordnung.

Da es zwischenzeitlich glücklicherweise aufgehört hatte zu regnen, gingen wir gleich nach draußen und schlenderten durch den wirklich sehr schönen Küstenort, vorbei an einer kleinen Kirche, Hotels, Restaurants und Galerien in Richtung Flussufer. Hier befindet sich das Hôtel Tadoussac, ein eindrucksvolles Gebäude an der pittoresken Bucht.

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Wir spazierten zum Pointe d´Islet, wo wir uns eine Weile auf die Felsen setzten und das Wasser nach “Walspuren” absuchten. Doch nichts tat sich. So genossen wir halt nur die Landschaft, die hier wirklich traumhaft ist.

Da die Wale sich nicht zeigen wollten, gingen wir über den Hafen zurück zum Auto und fuhren nach Osten, zu den Dunes de Sable, Sanddünen.

Von hier oben blickten wir wieder über´s Meer, doch auch hier war kein Wal in Sicht. Also erkundeten wir noch die Umgebung und fuhren in den Ort Les Bergeronnes. Im dortigen Supermarkt kauften wir ein paar Snacks und ließen uns den Weg zum Ufer zeigen.

Auch hier erlebten wir wunderschöne Natur, einen malerischen kleinen Hafen, doch keinen Wal. Schade! Nun ja, morgen ist ja auch noch ein Tag und wir nahmen uns vor, ganz früh aufzustehen und zum Ufer zu gehen, denn vielleicht sind Wale ja bei Sonnenaufgang aktiver?

Wort des Tages: Walsuche




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