Okt 26 2009

Montag, 26.10.09 Chiang Mai (Thailand)

Grab´n Go, so wird hier das Frühstücksbuffet genannt, über das wir uns heute her gemacht haben. Danach wurde es mal wieder Zeit, Wäsche zu waschen. Da es hier sowohl Waschmaschinen als auch Trockner (eine wirkliche Seltenheit in Thailand) zum selber waschen gab, haben wir das Angebot gerne genutzt und zwei Maschinen beladen.

Während die Wäsche lief, haben wir einige Partien Tischtennis ausgetragen, und somit leider erst spät bemerkt, dass eine der beiden Maschinen im Programm hängen blieb, immer wieder von Neuem Wasser gepumpt hat und anschließend schleuderte, aber niemals zum Ende kam. Und wir hatten uns schon gewundert, warum die die eine Waschmaschine so viel länger braucht als die andere 😉

Es war deshalb schon früher Nachmittag, als die Wäsche endlich getrocknet war und wir fertig zum los gehen. Ziel war der Swimmingpool des Schwesterhotels unserer Unterkunft, der für 50 Baht pro Person genutzt werden durfte. Mit dem Tuk-Tuk ging es durch die Stadt, für 80 Baht, denn der Weg war schon ziemlich weit. Am Hotel angekommen, klärte uns die Rezeptionistin auf, dass der Pool heute geschlossen sei, da er gereinigt werde. Na Klasse. Schön, dass das in unserem Hotel niemand wusste und wir nun umsonst hier her gefahren sind. Doch dann hieß es, wir müssten nur eine Stunde warten, dann könnten wir den Pool doch benutzen. Hm, jetzt also doch? Wir bezahlten die “Swimming-Pool-Benutzer-Gebühren” und legten uns an den Pool, um zu warten, bis wir ins Wasser hüpfen durften.

Wir hatten Handtücher bekomme und es uns gerade auf unseren Liegen unter dem Sonnenschirm  bequem gemacht, als wir ein wenig stutzig wurden. Außer uns war niemand am Pool. Und bei genauerer Betrachtung des Wassers und vor allem der Tätigkeit des “Pool-Putzmannes” kamen uns erste Zweifel, ob man den Pool heute wirklich benutzen können würde. So wie es aussah, waren die Reinigungsarbeiten nämlich noch in vollem Gange, das Wasser wurde gechlort und das Pulver löste sich noch nicht annähernd im Wasser auf, sondern war gut sichtbar auf den Boden des Pools gesunken. Nein, das kann nicht gesund sein in dieses Wasser zu steigen, lautete unser Urteil der Vernunft und wir waren enttäuscht. Kein kühles Nass. Nur Sonnenbaden.

Nach gut 2 Stunden wurde es uns ohne Abkühlungsmöglichkeit zu heiß und wir räumten das Feld, fuhren nach Hause.

Unsere Beschwerde bei Rückkehr im Hotel wurde – ganz nach asiatischer Art – weggelächelt. So ist das halt hier. Nicht ärgern, hinnehmen lautet die Devise.

Morgen wollen wir nun nach Bangkok aufbrechen, unserer letzten Station in Asien. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass wir noch ein Zugticket für den Zug um 08:45 Uhr ergattern können. Denn vom Busfahren haben wir langsam die Nase voll 😉

Wort(e) des Tages: Sonnenbad statt Swimmingpool




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