Apr 29 2010

Donnerstag, 15.04.10 Rarotonga (Cook Inseln)

Wir sind umgezogen und haben sogar ein Upgrade bekommen. Da so viele kurzfristige Buchungen eingetroffen sind, waren alle Doppelzimmer für heute ausgebucht.

Wir dürfen nun in einem Hillside Bungalow mit Bad, Kochecke und Balkon für den selben Preis wir das Doppelzimmer (nämlich 44 Dollar) wohnen. Das ist doch mal was, oder?

Nachdem wir uns ein bisschen eingerichtet haben, tuckerten wir mit unserem Roller wieder in die Stadt, holten die noch fehlende Bescheinigung von der Vermieterin ab und dann bekam der Stefan auf der Führerscheinstelle endlich seinen Cook-Führerschein!

Den Roller gaben wir dann auch heute gleich wieder zurück, weil wir bei uns im Backpacker einen Roller für weniger Geld mieten können. So fuhren wir also nach Erledigung aller Formalitäten mit dem Inselbus zurück zu unserer Unterkunft, um uns dort auf den neuen Roller zu schwingen, und an den Strand zu düsen.

Muri Beach war heute unser Ziel sowie der Strandabschnitt im Süden der Insel gleich bei Fruits of Rarotonga.

Nach dem Reisen in Neuseeland ist es einfach so genial und unstressig, zum Strand zu fahren, nichts zu tun und einfach nur zu relaxen und die Sonne zu genießen.

Als sich der Hunger meldete, fuhren wir in unser Bungalow und machten uns Bratkartoffeln zum Abendessen. Ja, unser Hüttchen gefällt uns schon gut, wäre da nur nicht dieses Spinnenproblem und das Ameisenvolk, das mit uns hier wohnt und keinerlei Rücksicht auf uns nimmt, obwohl doch wir hier die Miete zahlen! Die kleinen roten Mistviecher okkupieren alles, was wie wollen (z.B. den Wasserkocher) und bauen ihre Ameisenstraße quer über die Küchenarbeitsplatte oder das Waschbecken im Bad. Und als ob das noch nicht reichen würde, haben die uns auch noch unsere leckere, fast volle Packung Kokoskekse weggefressen! Frechheit!

Wir haben nun ein neues System der Vorratshaltung entwickelt, das wirklich patentreif ist oder das wir zumindest mit dem Namen “Björn-Bag” an Ikea verkaufen können: 2 Plastiktüten aus dem Supermarkt baumeln nun an unserer Allzweckkordel an einem Hacken von der Decke. Als Ameisen-Stopp-System ist Klebeband (natürlich mit der klebenden Seite nach außen) an der Kordel angebracht.

Sollte das alles nichts helfen, haben wir uns noch einen Gecko eingeladen, der hoffentlich ein paar der roten Krabbelviecher mampft. Ja, Not macht definitiv erfinderisch!

Wort des Tages: Cook-Führerschein




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