Feb 27 2010

Mittwoch, 17.02.10 Dunedin – The Catlins (Neuseeland)

Wie man ja bereits bemerken konnte, fährt man nicht nach Neuseeland, um aufregende Städte zu besichtigen (denn die gibt es hier kaum), sondern eher der Natur und der Tiere wegen. Und so bestand unsere erste Handlung heute auch darin, zum Royal Albatros Centre zu fahren.

Wie wir lernten, lebt hier die einzige Kolonie der wohl sehr seltenen Albatrosse. Zugang zu ihnen bekommt man natürlich und leider nur, wenn man Eintritt bezahlt. Wir sind deshalb lediglich zum Lookout gegangen, und haben versucht, von der Ferne einen Blick auf die Vögel zu erhaschen. Ein Exemplar des gefiederten Freundes haben wir erblickt, doch da es offensichtlich zu früh am Tag war und ausnahmsweise einmal zu wenig Wind herrschte, waren die Albatrosse noch nicht wirklich aktiv.

Wir fuhren anschließend wieder in die Stadt, nach Dunedin, und gingen erst einmal Vorräte auffüllen im Supermarkt. Dann fuhren wir zur New Zealand Sports Hall of Fame, die im prächtigen Bahnhof untergebracht ist. Dort sind jede Menge Medaillen und andere Utensilien von neuseeländischen Sportlegenden ausgestellt, und eine ganze Abteilung voll mit Dingen der All Blacks. Waren eine ganz interessante Geschichte, und der Eintritt von 5 Dollar pro Person auch in Ordnung.

Anschließend machten wir uns auf den Weg zur ortsansässigen Brauerei Speight’s. Nicht, um dort Bier zu probieren, sondern viel mehr, um uns Quellwasser zu besorgen. Vor dem Eingang an der Wand befindet sich ein Hahn, und dort kann man sich Wasser abfüllen. Alle Locals machen das, und wir taten es ihnen nach und füllten 2 Kanister. Wie es sich gehört, warfen wir aber ein paar Cent in die Donation Box.

Damit kehrten wir Dunedin dann auch den Rücken. Weiter ging unsere Fahrt in Richtung Süden auf dem Highway 1. Auf unserem Weg kamen wir dann am wohl coolsten Internetcafe der Welt vorbei 🙂 Denn mitten im Nichts stand ein Bildschirm mit einer Tastatur in der Gegend herum, als würde er auf den nächsten Benutzer warten. Sehr kurios.

Heute fanden wir dann auch einen tollen Schlafplatz direkt am Meer. Die Wellen tobten ganz schön und knallten gegen die Klippen, so dass man das Rauschen sogar in unserem Raumschiff noch hören konnte.

Wort des Tages: Quellwasser




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